NRW-Treffen der Save-Me-Kampagne in Aachen und Internationales Treffen in Brüssel

 NRW Save Me-Treffen in Aachen
Am 26.04.13 findet das 13. Save Me-Kampagnenstädte aus NRW in Aachen statt. Die lokalen Initiativen tauschen sich hier über ihre Erfahrungen aus und stimmen gemeinsame Unternehmungen, Aktionen und Pläne miteinander ab.  In Aachen werden als Referenten Norbert Trosien vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR, Berlin) und Petra Hueck von der International Catholic Migration Commission (ICMC, Brüssel) zu Gast sein und über die Resettlement Entwicklungen in Deutschland und auf europäischer Ebene berichten.  Ich freue mich, dass nun schon zum zweiten Mal das Treffen der Save Me-Kampagnenstädte NRW in Aachen stattfindet und sich das Resettlement-Programm durch den lokalen Austausch weiter entwickeln kann.

 

 SHARE: A City Says Yes!    –  am 8. Mai in Brüssel

Im November 2012 konnte ich an einem ersten europäischen Austausch der „Save me“-Kampagne in Sheffield teilnehmen. Die Vernetzung auf internationaler Ebene wird immer wichtiger und lässt die Städte voneinander profitieren.

In diesem Zusammenhang ist auch ein weiteres Treffen auf europäischer Ebene in Brüssel am 8. Mai zu sehen.
Im Rahmen des SHARE-Projektes lädt der ICMC unter dem Titel „A City Says Yes!“ etwa 70 VertreterInnen aus Kommunen, sozialen zivilen Organisationen und internationalen europäischen Akteuren ein, die unter dem Vorsitz des Bürgermeisters von Lissabon, Antonio Costa, diskutieren.
Das SHARE Projekt entstand aus der Erkenntnis, dass für die Umsetzung des Resettlement-Programmes eine enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der lokalen,  regionalen Ebene und der sozialen Träger in Europa wichtig sind.
Die deutsche „Save Me“-Kampagne hat es geschafft, hier eine herausragende positive Arbeit mit allen Akteuren zu leisten. Die Tagung bringt viele Fachleute aus den verschiedenen Ländern und Städten zusammen, um  von diesen Erfahrungen zu profitieren und zu lernen.

Damit bringen wir gemeinsam den Aufbau eines Netzwerkes auf europäischer Ebene weiter voran und ich freue mich sehr darauf, im Mai an dieser Tagung teilnehmen zu können.

Gleich zwei rechte Aufmärsche am 16.03.13 in Aachen

Aufruf zum Gegenprotest

Für kommenden Samstag hat PRO NRW eine Kundgebung vor der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Eilendorf angemeldet.
Das „Eilendorfer Bündnis für Integration“ und zahlreiche UnterstützerInnen rufen daher zum Gegenprotest auf:

Samstag, 16.03.  – 14 Uhr, Eilendorf, Severinstraße/ Hansmannstraße
Eilendorfer Picknick: mit Kaffee und Kuchen (bitte selbst mitbringen) auf dem Spielplatz

Freitag, 15.03. – ab 16 Uhr gibt es einen „Hausputz“ in den Häusern Hansmannstraße
Zeitungen im Hauseingang wegräumen, Fenster putzen, dekorieren: Blumenkästen in den Fenster …

Ich hoffe, dass wir PRO NRW viel Gegenwind entgegen bringen, so wie wir dies schon einige Male gegen rechte Aufmärsche in Aachen getan haben.
Daher mein Aufruf: Kommt am Samstag  nach Eilendorf!

Das Eilendorfer Bündnis für Integration“ schreibt in seinem Aufruf:
„… Wir wollen den Flüchtlingen, die demnächst in der Hansmannstraße wohnen werden, mit Respekt, Offenheit und Freundlichkeit begegnen.“
Mit diesem positiven Signal an die künftigen Bewohner der Häuser wollen wir den hetzenden und fremdenfeindlichen Parolen der rechten Gruppierung etwas entgegensetzen.

PRO NRW ist derzeit in vielen Städten in NRW unterwegs um vor Asylbewerberunterkünften auf ihre sogenannte Volksinitiative gegen Asylmissbrauch aufmerksam zu machen. Zeigen wir Ihnen, was wir davon halten.

Ebenfalls für kommenden Samstag hat auch die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ eine Demonstration in der Aachener Innenstadt angemeldet, anvisiert ist eine Kundgebung ab 12 Uhr am Elisenbrunnen.  Auch da müssen wir Präsenz zeigen.

AN 13.03.2013: Protest-Fest und Demo gegen Rechts

Luftverschmutzung alarmiert die EU – auch in Aachen

Reduzierung der Stickoxide in der Stadt, wie von der EU gefordert, sind ein wichtiges Argument PRO Campusbahn

 

Auch diese neuen EU Überlegungen müssen bedacht werden,  wenn am 10. März abgestimmt wird. Den nachfolgenden Artikel sollten Sie lesen und in Ihre Abstimmungsüberlegungen für den kommenden Sonntag einbeziehen:

Die Schadstoffbelastung in Aachens Innenstadt ist seit Jahren zu hoch. Mit den Maßnahmen des Luftreinhalteplanes versucht die Stadt, diesem Problem zu begegnen. Die Schadstoffwerte sind zwar leicht gesunken seitdem verschiedene Maßnahmen greifen, aber die Grenzwerte der EU werden regelmäßig überschritten. Die Hauptursache ist und bleibt der Autoverkehr. 

Das einzige, was hier helfen kann, ist der Umstieg auf Elektromobilität. Das ist einer der Gründe, warum sich der Stadtrat für die Einführung einer modernen Stadtbahn entschieden hat. Die Campusbahn würde ab 2019 den Kaiserplatz direkt entlasten. Die Belastung durch Stickoxide und Feinstaub würde alleine dadurch abnehmen, weil sie die Hauptachse des städtischen Verkehrs von Dieselbussen entlastet.
Wir bekommen mit der Campusbahn weit mehr als nur eine Stadtbahn, wir bekommen eine Chance zum Aufbau einer einmaligen Struktur zur Elektromobilität.

Die Bahn schont die Umwelt auch dadurch, dass man damit mehr Menschen transportieren kann. In eine Bahn passen 200 Personen, 400 Menschen können mit  zwei aneinander gekoppelten Bahnen befördert werden. Dies wird die Luft in der gesamten Innenstadt verbessern, nicht nur am Kaiserplatz.
 
Den benötigten Strom wird die Stawag regenerativ erzeugen. Das ist keine Zukunftsmusik. Schon heute versorgt die Stawag alle Privatkunden und alle gewerblichen Kunden ohne Atomstrom und ohne Kohlestrom. Sie investiert derzeit jedes Jahr rund 200 Millionen Euro in die Erzeugung Erneuerbarer Energien. Die Bahn damit zu versorgen, ist für die Stawag überhaupt kein Problem.

Spiegel Online:  Schadstoffbelastung: „Luftverschmutzung in Deutschland alarmiert EU“

Es gibt viele gute Gründe für die Campusbahn. Informationen finden Sie unter www.campusbahn.de