internationales Netzwerk im Resettlement

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Das internationale katholische Migrationskomittee (ICMC) war Veranstalter einer Konferenz, die am 8. Mai in Brüssel zum Informationsaustausch und zur weiteren Vernetzung für Teilnehmer von Kommunen und sozialen Netzwerken stattfand, um die Zusammenarbeit im Resettlement zu fördern.
ICMC arbeitet derzeit daran ein Netzwerk auf Europäischer Ebene aufzubauen, um das Save Me Programm voran zu bringen und den Resettlement-Flüchtlingen die Integration zu erleichtern.
Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters von Lissabon trafen sich Teilnehmer aus Politik und NGOs um Erfahrungen zur Integration von Flüchtlingen in ihren Kommunen auszutauschen. Es war eine sehr positive Erfahrung mit so vielen Menschen aus verschiedenen Nationen zusammen zu arbeiten und ich bin froh, dass ich an dieser Konferenz teilnehmen und über unsere Erfahrungen in Aachen berichten durfte. Ich denke, dass wir ein ganzes Stück weitergekommen sind im Aufbau eines internationales Netzwerkes, in dem jede Kommune von den Erfahrungen anderer profitieren kann.
>> “Politically you have to be very canny,” said Hilde Scheidt, Deputy Mayor of the German city that participates in the Save Me campaign, Aachen. “If a party is funding an insolvent football club it should also support refugee resettlement. Europe has very well guarded borders. These refugees have the right to be taken in by us. All of us politicians have tolerance among our principles and should act upon them when it comes to the crunch.” <<

Personalausstattung der Aachener Kindertagesstätten

 

Schwarz-Grün setzt auf den Nachwuchs

Bei der Personalausstattung setzt Schwarz-Grün auf den Nachwuchs. Erst jüngst hatte die Verwaltung in einer Organisationsuntersuchung festgestellt, dass in den Aachener Kindertages-stätten rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen. Der Stellenschlüssel nach KIBIZ und die reale Situation in den Kitas haben sich im Laufe der Jahre auseinanderentwickelt. Dies hat nicht nur in der Verwaltung, sondern auch bei den Mehrheitsfraktionen zu der Erkenntnis geführt, dass über die vom Land finanzierte Personalausstattung hinaus zusätzliches Personal erforderlich ist.

Wir legen allerdings besonderen Wert auf die Feststellung, dass hier in erster Linie für die Landesregierung Handlungsbedarf besteht. Das Kinderbildungsgesetz muss auch in diesem Punkt nachgebessert werden. Die Kommunen können auf Dauer die Mehrkosten nicht tragen.

Neben dem aktuellen Kraftakt des Ausbaus der U3-Betreuung kommt der zusätzliche Personalbedarf zu einem schwierigen Zeitpunkt. Zu dem allgemein festgestellten Personalmangel werden auch Erzieherinnen und Erzieher für die neuen zusätzlichen Einrichtungen aus dem Kindertagesstättenausbauprogramm gesucht. Bereits im letzten Jahr wurden 15 zusätzliche Stellen geschaffen. Doch die Besetzung der Stellen ist mangels Bewerbungen keine einfache Aufgabe. Der Stellenmarkt ist leer gefegt.

Schwarz-Grün setzt deshalb verstärkt auf den Nachwuchs. Schon im vergangenen Jahr wurde die Übernahme von deutlich mehr Jahrespraktikantinnen beschlossen. Auch sollen aktuell befristete Arbeitsverhältnisse in feste Stellen umgewandelt werden, um die Fachkräfte stärker an die Stadt zu binden.

Mit zusätzlichen jungen Fachkräften, die ihre Ausbildungszeit bei der Stadt Aachen beenden, wird es möglich sein, den Personalbedarf im Laufe der nächsten Jahre zu decken. Eine erste spürbare Erleichterung für die Kindertagesstätten wird die Einstellung von Küchenkräften sein, die die Erzieherinnen in der Mittagszeit deutlich entlasten werden.