Author: IK
Fluchtursachen und ihre Bekämpfung „Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen“, Vortrag am 29.09.16
Amnesty International Aachen und die Evangelische Stadtakademie laden ein zu einem Abend mit Kai Hüwelmeyer vom Arbeitskreis Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International Deutschland.
In dem Ankündigungstext heißt es:
Wenn Menschen in großer Zahl ihre Heimat verlassen, um auf gefährlichen Wegen unter unwürdigen Bedingungen nach Europa zu gelangen, dann muss das schwerwiegende Gründe haben: z.B. jahrelange Bürgerkriege und Terror wie in Syrien, Afghanistan, dem Irak und Libyen oder ein blutiges Militärregime wie in Eritrea.
Was liegt angesichts dieser großen Zahl von Schutzsuchenden näher, als die Fluchtursachen zu analysieren und zu bekämpfen? Gerade hier spielen Rüstungsexporte eine besonders brisante Rolle. Ohne strikte Kontrolle bergen sie ein hohes Risiko, Krisen und Kriege in den Herkunftsländern der Migranten immer wieder zu befeuern. Deutschland ist unter den fünf größten Rüstungsexporteuren der Welt. Trotz gegenteiliger Verlautbarungen der geltenden Exportrichtlinien, tauchen deutsche Waffen immer wieder in Krisengebieten auf und werden dort für schwere und systematische Menschenrechtsverletzungen eingesetzt. Flucht ist eine der vielen schlimmen Folgen solch unverantwortlichen Handelns. „Wer Waffen liefert, wird Flüchtlinge bekommen.“ So fasst ein nordafrikanischer Flüchtling die Kausalität zusammen.
In seinem Vortrag wird Kai Hüwelmeyer erläutern, wie Rüstungsexporte und die Missachtung der Menschenrechte zusammenhängen. Anhand von Beispielen werden die Risiken des Waffenhandels verdeutlicht und die globalen Dimensionen aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht besonders die Frage nach Lösungen: Welche Schritte müssen unternommen werden, damit die Situation sich verbessert?
Eine sicherlich spannende Diskussion, die im weiteren Gedanken nicht nur Rüstungsexporte betrifft, sondern viele Bereiche der Globalisierung.
PARK(ing) DAY am 16.09.16 erstmals auch in Aachen
Erfunden 2005 in San Francisco und seit 2008 auch in vielen deutschen Städten.
Wie kann öffentlicher Parkraum auch anders genutzt werden?
In der Stadt Aachen sind aktuell 120.206 PKWs zugelassen und über 50% der täglichen Wege werden hier mit dem Auto zurückgelegt. Wollen wir den öffentlichen Verkehr, Radverkehr und Fußgänger stärker fördern, dann müssen wir den öffentlichen Raum auch entsprechend neu verteilen.
Einmal im Jahr werden öffentliche Parkflächen in Beschlag genommen und vorübergehend als grüne Oasen gestaltet. So auch erstmalig in Aachen. Einige Initiativen werden am Freitag für grüne Farbtupfer im Öcher Verkehr sorgen. Die Grünen werden am Theaterplatz mit Rasen und Blumenkübeln für eine Auflockerung im parkenden Verkehr sorgen.
Papierratgeber für Aachen von Greenpeace
Gerade wenn Schule und Uni nach den Sommerferien wieder starten ist der Bedarf an Papierprodukten groß.
Greenpeace Aachen hat daher einen „Ratgeber Papier für Aachen“ erstellt, eine hilfreiche Auflistung der Aachener Geschäfte und Druckereien, die Produkte aus Recyclingpapier anbieten. Weiterhin enthält der Ratgeber allgemeine Infos zu Papier und Fakten zum Papier- und Holzverbrauch, die jeder wissen sollte.
Der Schutz der Urwälder durch die Verwendung von Recyclingpaier beeutet auch Klimaschutz.
Infos unter www.greenpeace-aachen.de